Mitarbeiterporträt: Nadja Möhr, Director

7. May 2019

Nadja Möhr, Director bei der AMR Partner AG

 

Als Älteste von drei Geschwistern wuchs Nadja Möhr in Thalwil am Zürichsee auf. Heute ist Nadja selbst Mutter von 15-jährigen Zwillingen und wohnt immer noch in der Nähe vom Zürichsee. In ihrer Freizeit tanzt sie leidenschaftlich gerne Standard & Latin (wirkt auch in einem Hobby-Tanz-Club mit) und ist auch sonst sehr aktiv. Sie ist viel in der Natur und geniesst neben langen Wanderungen auch sportliche Biketouren. Ruhige Minuten verbringt sie mit einer spannenden Lektüre auf ihrem Balkon.

   

Seit wann arbeitest du für die AMR Partner AG?

 

Seit September 2013.

   

Was hast du vorher gemacht?

Mit 18 habe ich die Lehre als Versicherungskauffrau bei einem Versicherungsbroker abgeschlossen. Danach arbeitete ich für verschiedenen Firmen, unter anderem auch für eine Engros-Buchhandlung. Ich realisierte aber schnell, dass dies nicht meine Welt ist und wechselte zurück in die Versicherungsbranche. Von 1995 bis 2013 arbeitete ich bei einer Grossbank in Zürich. Dort wurden mir diverse Weiterbildungsmöglichkeiten geboten. Der Höhepunkt war sicherlich das Auslandjahr in London, wo ich meine Englischkenntnisse verbessern und eine neue Kultur kennenlernen konnte. Nach meiner Rückkehr besuchte ich diverse Führungsseminare und konnte die Teamleitung des ‚Investigations precious metals‘ übernehmen. Im Jahr 2000 wurde ich Mutter und machte eine Babypause. 2005 stieg ich wieder in die Berufswelt ein und arbeitete als Assistentin eines Departementleiters, ebenfalls wieder bei einer Grossbank.

   

Wie bist du zu AMR gekommen?

In einem der Führungsseminare habe ich Thomas Rossi kennengelernt. Wir behielten jahrelang den Kontakt aufrecht. Als ich ihm, bei einem Mittagessen im Mai 2013, von den Umstrukturierungsmassnahmen innerhalb der Bank erzählte, bat mich Thomas spontan, bei AMR mitzuarbeiten.

   

Was sind deine wichtigsten Aufgaben bei AMR?

Ich sehe meine wichtigsten Aufgaben im Personalwesen und der Ausbildung der Lehrlinge. Das Personalwesen bei AMR umfasst die ganzen Abwicklungen der Eintritte sowie Austritte. Ich bin zuständig für die fristgerechten An- und Abmeldungen bei den zuständigen Behörden und Versicherungen sowie für das Lohn-, Rechnungs- und Vertragswesen. Bernhard Müller sagt jeweils, ich sei die „Drehscheibe“ von AMR. Bei mir laufen alle Fäden zusammen.

   

Wie empfindest du die Arbeitsatmosphäre bei AMR?

Die Arbeitsatmosphäre empfinde ich als sehr kollegial. Es wird professionell gearbeitet und man findet auch Zeit zum Lachen. Ich arbeite sehr gerne hier und fühle mich wohl.

   

Warum ist AMR in deinen Augen ein guter Arbeitgeber?

Der Mensch steht im Fokus. Wir sind für unsere Leute da. Der Knowhow-Transfer ist ein wichtiger Punkt in unserer Firmenphilosophie. Unsere Senior-Consultants stehen unseren jungen Consultants zur Seite und unterstützen sie bei schwierigen Projektfragen. Ebenso unterstützen wir unsere Consultants auch mit externen Weiterbildungsmöglichkeiten. Wir nehmen uns Zeit für die Anliegen unserer Mitarbeiter. Sei es bei administrativen Fragen, in den Monatsgesprächen mit unseren jungen Consultants oder an unseren Teamevents.

   

Wo erkennst du Verbesserungspotentiale bei AMR?

Viele gute Ideen werden nicht umgesetzt und bleiben wegen dem Alltag auf der Strecke. Es scheint mir wichtig, dass wir dort mehr Kontinuität reinbringen um Veränderungen umzusetzen.

   

Welche Vorteile bringt dir diese Stelle?

Die flexiblen Arbeitszeiten schätze ich sehr. Gerade im Alltag mit Kindern ist es ein grosser Vorteil, wenn man die Tage flexibel gestalten kann. Ferner war die Möglichkeit im HR zu arbeiten, eine grosse Chance für mich. Ich durfte viel dazulernen und die AMR ermöglicht es mir, die Theorie in externen Weiterbildungen anzueignen, welche ich täglich im Betrieb anwenden kann. Sei dies arbeitsrechtlicher, sozialversicherungs- oder auch kommunikativer Natur.

   

Welche Herausforderungen ergeben sich hieraus?

Meine Arbeit, die Kinder, Haushalt sowie die Weiterbildung fordern mich stark. Deshalb ist es umso wichtiger, dass ich mich selber sehr gut strukturiere, organisiere und mich immer wieder motiviere. Manchmal erfordert es eine hohe Selbstdisziplin am Abend nach der Arbeit und Organisation der Familie noch für die Weiterbildung zu lernen.

   

Was magst du an deiner Arbeitsstelle besonders, was weniger?

Am meisten gefällt mir an meiner Stelle, dass ich mit so vielen, unterschiedlichen Charakteren von Menschen zusammenarbeiten darf und dass ich mich selbständig organisieren und arbeiten kann. Was ich weniger mag ist, dass wir noch weit von einem „papierlosen Büro“ entfernt sind. Zum Beispiel müssen wir bei „Onboardings“ bei unseren Kunden bis zu 12 Papierdokumente einreichen.

   

Welche Erfahrungen hast du aus deinen früheren Stellen gewonnen, die dich heute unterstützen?

- Das ganze Wissen über das Versicherungswesen während meiner Lehre. - Meine Teamführungserfahrungserfahrungen bei der Grossbank: Ich lernte dort die Bedürfnisse bei den Mitarbeitern und Kunden abzuholen. Situationsgerechte Führung war eine wichtige Erfahrung. - Als Assistentin vom Departementsleiter habe ich viel über die organisatorischen Aspekte gelernt.

   

Als alleinerziehende, berufstätige Mutter von Zwillingen, wie hast du das alles unter einen Hut gebracht?

Ist in meinen Augen, alles eine Sache der Organisation. Neben der Organisation, ist man als alleinerziehende Mutter auch auf die Unterstützung von Freunden und Familie angewiesen. Ich durfte lernen ‚ja gerne‘ zu sagen, wenn mir Hilfe angeboten wurde. Auch ist es aus meiner Sicht eine Frage des „Wollens“ und der richtigen Einstellung. Für mich war Arbeiten nie ein „Müssen“ sondern immer ein „Können“. Es macht mir Spass mit Menschen zusammenzuarbeiten und mich beruflich zu engagieren.

   

Welche Ratschläge möchtest du jungen, berufstätigen Frauen und Müttern geben?

Ein ganz wichtiger Aspekt ist, dass man sich selber treu bleibt, eigene Ziele hat und diese auch verfolgt. Träume nicht nur träumen, sondern sie auch ausleben. Es gibt immer Mittel und Wege, sich seine Träume zu erfüllen. Auch, dass man nicht aufgibt, wenn es mal einen Rückschlag gibt. Go with the flow!

   

Was rätst du deiner Tochter/deinem Sohn?

Mach das, was dich glücklich macht. Folge deinem Herzen. Wenn man mit dem Herzen im Einklang ist, dann fühlt man sich auch wohl. Der Körper reagiert schnell, wenn das Herz unglücklich ist.

   

Was würdest du dir von unseren Consultants wüschen?

Ich würde mich wahnsinnig über Feedbacks von unseren Consultants freuen. Mich würde sehr interessieren, ob unsere Consultants mit unserer Dienstleistung zufrieden sind und wie wir wahrgenommen werden? Ob allenfalls Verbesserungsvorschläge vorhanden sind?

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