„Nur wer viel vor hat, kann viel erreichen!“

7. May 2019

Interview mit Marc Litz, Projektmanager bei AMR Partner

   

Marc Litz ist ein junger, aufstrebender Projektmanager, der sich innerhalb kürzester Zeit, Respekt und Anerkennung bei unseren Kunden erworben hat. Im Interview, welches ich mit ihm führen durfte, habe ich Marc als selbstbewussten und bodenständigen Gesprächspartner wahrgenommen.

 

Wie erlebst du deine Arbeit als Projektmanager?

Das Leben als Projektmanager ist sehr vielseitig und anspruchsvoll. Neben den verschiedenen Verantwortlichkeiten, müssen oft Konflikte gelöst und Entscheidungen gefällt werden. Nicht selten kommt es vor, dass ich der Jüngste in einem Projekt bin. Wenn ich mich dann noch als Projektleiter vorstelle, ist das oft eine schwierige Ausgangslage. Dennoch habe ich es geschafft, drei Projekte gleichzeitig erfolgreich umzusetzen und ein sehr positives Feedback vom Kunden zu erhalten. Dabei wurde ich mit sehr vielen kniffligen Situationen während der Projektdurchführung konfrontiert, welche ich durch eine gute Planung und eine transparente Kommunikation lösen konnte.

 

Welche Herausforderungen meisterst du zur Zeit?

Zwischenzeitlich habe ich ein Projekt in einem sehr komplexen Umfeld und mit sehr vielen Anspruchsgruppen, darunter mehreren externen Lieferanten, übernommen. Zusätzlich zu dieser grossen Herausforderung absolviere ich mein Masterstudium in Business & IT-Consulting. Um privat einen Ausgleich zu haben, gehe ich zwei Mal in der Woche ins Basketballtraining und sofern es die Zeit erlaubt ins Fitnessstudio. All diese Tätigkeiten unter einen Hut zu bringen erfordert viel Disziplin und eine gute Planung. Ich sehe jedoch mein gesamtes Leben als Projekt mit den unterschiedlichsten Zielen, die es zu erreichen gilt, was mich laufend wieder aufs Neue motiviert. Aktuell bin ich stolz, was ich in den letzten Jahren erreicht habe, doch gebe ich mich noch lange nicht damit zufrieden.

 

Wie setzt du deine Prioritäten im Alltag?

Meine Erfahrungen in der Projektarbeit haben mich gelehrt, Deadlines sowie Arbeitsaufwand gut abzuschätzen. Meine Prioritäten setze ich nach Wichtigkeit und Dringlichkeit. Oft ist es essentiell zu wissen, was oder wer die Quelle eines bestimmten Auftrages ist. Anhand dieser Information wird sehr schnell klar, welche Tätigkeiten zuerst erledigt werden müssen. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich gut zu vernetzen. Ich bin sehr pflichtbewusst und versuche auf alle E-Mails zeitnah und transparent zu antworten.

 

Wie gehst du mit Druck um?

Meine Elefantenhaut, die ich mir in all den Jahren der Projektarbeit angeeignet habe, ist mein bestes Mittel gegen Druck. Sie hilft mir gut mit Kritik und Rückschlägen umzugehen. Vernetztes Denken sowie schnelle Lösungsfindung sind meine Antworten auf Herausforderungen. Teamfähigkeit sowie gute Menschenkenntnis helfen mir, schwierige Situationen erfolgreich zu meistern.

 

Wovon hängt der Erfolg eines Projektes ab?

Ganz stark vom Stakeholder Management. Es geht darum, die unterschiedlichen Anspruchsgruppen in einem Projekt situationsgerecht abzuholen. Auch ist es sehr nützlich zu wissen, wer über welche Verantwortung verfügt. Ein gutes Netzwerk ist nicht nur ausserhalb des beruflichen Umfelds wichtig, sondern auch innerhalb. Kennt man die richtigen Leute in einem Projekt, so kann dies die Projektarbeit um einiges vereinfachen. Der Erfolg eines Projektes hängt neben einem guten Team auch von dem richtigen Projektleiter ab. Er muss zu jeder Zeit die Übersicht über das Projekt haben. Um lösungsorientiert zu arbeiten, sind vernetztes Denken sowie ein starkes Durchsetzungsvermögen erforderlich.

 

Was ist das coolste an deinem Job

Während meiner Lehre als Applikationsentwickler sass ich sehr viel hinter meinem Computer. Ich vermisste die Interaktion mit den Menschen. Ich wollte einen Job, bei dem ich mit Menschen kommunizieren und zusammenarbeiten kann. Aus diesem Grund wählte ich die Karriere als Projektleiter. Es spornt mich an. neue Ziele zu erreichen. Insbesondere motivieren mich schwierige Aufgaben, die es zu bewältigen gilt.

 

Welche drei Ratschläge würdest du deinem jüngeren Ich geben?

Den Mut, Herausforderungen anzugehen und auch Fehler in Kauf zu nehmen. Wenn du nie einen Fehlschlag erlebt hast, dann hast du nie wirklich etwas ausprobiert.

Setze dir Ziele im Leben. Es ist besser, so früh wie möglich Ziele zu haben. Setze dir hohe Ziele. Lieber zu hohe Ziele, als zu tiefe Ziele. Denn nur durch Misserfolge lernen wir und sie bringen uns im Leben weiter.

„Work hard, play hard“: Wenn du viel arbeitest, geniesse deine Freizeit umso mehr. Deshalb ist es meiner Meinung nach wichtig, eine gute Balance im Leben zu haben wie zum Beispiel bei mir Basketball oder das Reisen.

 

Hintergrundinformationen zu Marc Litz:

Marc Litz ist 28 Jahre alt und arbeitet seit 1.10.2014 für AMR. Er verfügt über mehrere Jahre Erfahrung in komplexen IT-Projekten in der Finanzindustrie. In seiner Freizeit ist Marc ein leidenschaftlicher Basketball-Spieler (1. Liga) und reist sehr gerne. Zurzeit ist Marc Litz als Projektmanager in verschiedenen Projekten tätig: • Weiterenticklung und Optimierung zweier bestehender CRM-Systeme • Implementierung eines Offshore Capable Environments für ein Pendenzensystem für Kundenberater

Mitte dieses Jahres konnte er bereits seine ersten beiden Projekte erfolgreich abschliessen, wobei das eine Projekt die Übernahme bestehender Pendenztypen für Kundenberater in ein zusätzliches Processing Center war.

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