„Meine Arbeit als Business Analystin“

7. May 2019

Eigentlich wollte Andrea Roth Kindergärtnerin werden. Doch heute steht die 32-jährige nicht inmitten einer Schar spielender Kinder, sondern verbringt ihre Arbeitszeit als Business Analystin umgeben von einer Schar IT-Spezialisten. Manchmal bringt dies vergleichbare Herausforderungen mit sich, vor allem wenn es um kreative Konfliktlösungen geht. Seit Dezember 2011 ist Andrea Roth als Consultant bei AMR Partner der AG tätig und wird nun im September 2015 zum ersten Mal Mutter.

   

Wie bist du Business Analystin geworden?

Als Kind bin ich in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen. Diese Ausgangslage habe ich als Antriebsmotor genutzt und mit 15 Jahren eine Lehre zur Bankfachfrau begonnen. Nach meinem erfolgreichen Lehrabschluss habe ich einen berufsbegleitenden Bachelor in Betriebswirtschaft angehängt. Nach 10 Jahren im Banking erkannte ich, dass meine Leidenschaft für die IT grösser ist, als die für das Banking. Ich wollte mithelfen etwas zu bauen und entschloss mich, von der Business-Seite zur Business Analyse zu wechseln. Um mir auch das fachtheoretische Wissen anzueignen, ergänzte ich meine Ausbildung mit einem berufsbegleitenden Master in Business Analyse.

   

Wie bist du zu AMR gekommen?

Die erste Kontaktaufnahme fand über Xing statt. Am Anfang war ich überhaupt nicht interessiert, da ich die AMR zuerst für eine normale Headhunting Firma hielt. Ausserdem arbeitete ich bis dahin nur für grosse Firmen und ich konnte mir nicht vorstellen, wo die Vorteile einer Kleinfirma liegen. Doch das Telefoninterview und das Konzept des High Potential Programms überzeugten mich davon, den Anstellungsvertrag bei AMR zu unterschreiben. Was meinen Enthusiasmus zusätzlich unterstützte war, dass ich gleich zu Beginn an einen Firmenausflug teilnehmen durfte. Dies gab mir die Gelegenheit die anderen AMR-Mitarbeiter kennenzulernen und mich mit der Firmenkultur vertraut zu machen.

   

Welche Vorteile bringt die Arbeit für die AMR Partner AG mit sich?

Die AMR ist klein aber fein. Dank der flachen Hierarchie, begegnen wir uns auf Augenhöhe. Uns verbindet nicht nur die Arbeit. Die Firmenausflüge und die gemeinsamen AMR-Events ermöglichen es uns, sich auch auf einer persönlichen Ebene kennenzulernen. Es gibt keinen firmeninternen Konkurrenzkampf wie in grösseren Firmen. Zusätzlich bietet die AMR tolle Weiterbildungsmöglichkeiten sowie On-the-job-Coachings, was gerade für Young Professionals eine phänomenale Möglichkeit bietet, sich beruflich wie auch persönlich weiterzuentwickeln. Als Consultant ist man zwar im Alltag beim Kunden, geniesst aber trotzdem die Vorteile einer kleinen Firma und ist nicht nur eine Nummer in einem grossen Konzern.

   

Was ist das coolste an deinem Job?

Projekte haben per Definition ein Anfang und ein Ende. Das heisst, in der Projektarbeit arbeitet man immer auf ein Resultat hin, man hält am Ende immer etwas Greifbares in den Händen. Man sieht den Erfolg und sieht was gebaut wurde. Die Arbeit als Business Analyst erfordert eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und ist für Menschen geeignet, die gerne mit Menschen zusammenarbeiten.

   

Wo konnte AMR dich beim Erreichen deiner Ziele unterstützen?

AMR stellt Ausbildungstage und -budget zur Verfügung, womit ich mich laufend als Business Analystin weiterbilden konnte. Als ich am Anfang meiner AMR-Zeit auf einem anspruchsvollen Projekt eingesetzt wurde, wusste ich nicht, wie ich mich in der neuen Rolle als Consultant beim Kunden verhalten soll. Da haben mir die On-the-job-Coachings sehr geholfen. Die wertvollen Coaching-Tipps halfen mir, mich besser abzugrenzen und zu positionieren. Ich wurde nicht einfach in der Situation allein gelassen, sondern hatte jemanden, der mich unterstützte und mich durch die Herausforderung begleitete.

   

Welche Herausforderungen bringt der Job als Business Analyst mit sich?

Die Herausforderungen sind sehr firmen- und projektabhängig. Je nach Projekt hat man verschiedene Hüte (Business Analyst, Tester, Supporter…) auf und muss lernen diese je nach Bedarf zu wechseln. Vor allem wenn man auch IT Support (Behandlung produktiver Systemprobleme) leisten muss, kann dies sehr belastend sein, da man auf Abruf eingesetzt wird.

Man muss sich zudem als Frau durchsetzen können, da viele IT-Projekte sehr männerdominiert sind.

   

Vier Ratschläge an dein 14-Jähriges Ich:

Andrea Roth, Business Analystin bei AMR Partner

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